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Frühlings- und Herbstmarkt

Im Jahr 1763 forderte Seengen das Marktrecht von den Landvögten von Bern an. Der Grund war vor allem, um die langen Reisen der Bevölkerung zu erleichtern. Das Marktrecht besass damals Lenzburg, Hochdorf und Beromünster: Seengen hatte also eine gute Lage zwischen all diesen.

Ab 1763 gab es in Seengen also jährlich zwei Märkte. Den Frühlings- und den Herbstmarkt. Traditionellerweise findet der Frühlingsmarkt immer am dritten Dienstag im März und der Herbstmarkt am ersten Dienstag im November statt.

Früher hatte der Markt eine höhere Relevanz als heute: Es gab noch keine Lebensmittellädenketten, wo die Menschen mit dem Auto ihre Einkäufe erledigen konnten. Am Markt kauften die Menschen alles Lebensnotwendige ein: Kleider, Lebensmittel, Stoffe, etc.

Es wurden an beiden Märkten Vieh, Landmaschinen und Waren verkauft. 1990 wurde der Viehmarkt abgeschafft.

Der Tag im Frühling und im Herbst war jeweils gefüllt von Geselligkeit. Das Restaurant Rebstock organisierte sogar einen Märt-Tanz.

Auch heute bringen die Märkte die Seengerinnen und Seenger zusammen. Er ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Auch die Schulkinder dürfen sich am Märt vergnügen, denn sie bekommen für die spezielle Tradition schulfrei.

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